Der neue Steig im hinteren Wimbachtal zum Trischübel-Pass ist ab sofort freigegeben. Die Waldarbeiter vom Nationalparkrevier Au-Schapbach haben die aufwändigen Wegebauarbeiten zwei Wochen von dem anvisierten Termin abgeschlossen. Auf rund 600 Metern Länge überwindet der neue Steig gut 200 Höhenmeter, 25 Meter Stahlseil und zehn Trittbügel wurden verbaut. Der alte Steig war bei einem großen Felssturz im August 2025 verschüttet worden und ist seitdem wegen der Gefahr weiterer Felsabbrüche gesperrt.
Rund 1.000 Arbeitsstunden haben Nationalparkmitarbeiter seit Herbst 2025 für den Steigbau im Wimbachtal aufgewendet. Die Gesamtkosten in Höhe von 85.000 Euro trägt die Nationalparkverwaltung. Wichtig für die Tourenplanung: Der neue Weg bleibt zwar wie der alte Steig insgesamt als „roter“ und damit „mittelschwerer“ Steig klassifiziert, dennoch weist er abschnittsweise Schwierigkeiten auf: Im oberen Teil muss eine drahtseilversicherte und absturzgefährdete Steilstufe durchstiegen werden. Eine leichtere Trassierung war im dynamischen Gelände des hinteren Wimbachtals nicht möglich.
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Bildnachweis: Nationalpark Berchtesgaden


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